Ein Schreibtisch, der das stundenlange Stehen bei der Arbeit attraktiv macht. Gibt’s nicht? Doch den gibt es. Mit dem Vernal Core3 macht das Stehen plötzlich Spaß und die Zeit vergeht wie im Flug. Für meinen Langzeittest habe ich einen der höhenverstellbaren Schreibtisch aus massivem Walnussholz in der Größe 1,80 x 0,80 Meter gewählt und auch den kompletten Testbericht im Stehen geschrieben. Und ja, das war wirklich angenehm und gar nicht anstrengend. Auch optisch macht der Vernal Core3 ziemlich was her. Doch ist das die 1.300 Euro, die der Schreibtisch ohne Zubehör kostet, auch wert? Für mich ist der Vernal Core3 in jedem Fall ein beeindruckend schickes, komfortables und praktisches Möbelstück, das mein Homeoffice definitiv aufwertet und auch im Büro neidische Blicke auf sich zieht.
Vernal Core3: Angenehmes Gefühl im Langzeittest
Was mich schon auf den ersten Blick beim Vernal Core3 überzeugt hat, hat sich auch nach mehreren Wochen des intensiven Testens bewährt. Die edle Optik des Walnussholzes und die gleichermaßen angenehm glatte wie auch geschmeidige Oberfläche mit abgerundeten Kanten sind die größten Vorzüge des elektrisch verstellbaren Schreibtischs. Zudem ist mir aufgefallen, dass sie bei Berührung beinahe ausgleichend wirkt. Wenn es wärmer wird, fühlt sie sich kühl an, aber nicht kalt. Da kann ich auch über die Abdrücke hinwegsehen, die meine Finger auf der Tischplatte hinterlassen. Zusammen mit dem schwarzen Metall-Unterbau und den -Beinen ergibt sich ein rundum stimmiges Bild. Der Vernal Core3 kann sich einfach sehen lassen.
Die manigfaltigen Optionen fürs Kabelmanagement mit dem Kabelkanal, den magnetischen Organizern und den Kabelbindern haben mich ebenfalls überzeugt. Sie sind praktisch und individuell anwendbar. Insgesamt bringen sie Ruhe in das Kabelchaos und zahlen somit auf das glatte und abgerundete Gesamtbild des Vernal Core3 ein.

Top-Höhenverstellung mit kleinem Makel
Auch die Höhenverstellung läuft auf Dauer ohne Probleme. Sie ist leise, gleichmäßig und auch die Speicherung bestimmter Höhen über die drei verfügbaren Slots funktioniert einwandfrei. Stellt sich nur die Frage: Warum gibt es drei Slots? Ich brauche eigentlich nur zwei, fürs Stehen und Sitzen. Vier, wenn noch eine andere Person den Tisch mitbenutzt. Aber drei? Doch würde ich auf die Slots nicht verzichten wollen, da es beim manuellen Hoch- und Runterfahren manchmal etwas hakelt, wenn man nicht gleichmäßig Druck auf die Tasten gibt. Meine Empfehlung: Frontal mit dem Daumen bedienen, dann unterbricht der Vorgang auch nicht.
Im hochgefahrenen Zustand hat sich der Schreibtisch als äußerst stabil und belastbar erwiesen. Was mir jedoch aufgefallen ist: Ein freistehender Bildschirm, der nicht fest an der Tischplatte montiert ist, wackelt im Stehen merkbar, wenn ich gleichzeitig in die Tasten meiner Tastatur haue oder gegen die Tischplatte drücke. Auf Sitzhöhe passiert das nicht.

Ein schönes Detail: Die leuchtende Anzeige neben dem Bedienfeld zeigt dir genau an, auf welche Höhe der Tisch aktuell eingestellt ist.
Zum Zubehör: Alles kann, nichts muss
Im Test habe ich mir nicht nur die Grundaustattung näher angeschaut, sondern auch einiges an Zubehör aufgebaut und ausprobiert. Vernal bietet hier verschiedenste Add-ons an: eine Schreibtischablage, eine Schreibtischschublade, eine Kabelmanagement-Ablage und eine PC-Halterung. Optional gibt es auch noch montierbare Rollen und ein Kabelmanagement-Kit, beides habe ich allerdings nicht testen können. Hier meine Erkenntnisse aus der Praxis.
Ablage
Die Schreibtischablage ist stabil, schwer und besteht aus schwarzem Metal sowie einer farblich passenden Walnussvollholzplatte. Auf der Rückseite ist alles offen, hier kann ich also flexibel Kabel durchlegen und hinter sowie unter dem Schreibtisch verschwinden lassen. Zudem gibt es ein kleines Fach, das zwar nur eingelegt ist, dafür aber mit Flies unterfüttert wurde, sodass es nicht einfach rausrutscht. Allerdings kann man es auch nur gefahrenlos bis zur Hälfte herausziehen, sonst kippt es vorne über. Die Schreibtischablage an sich ist auch nicht fest montiert, steht aber durch ihr Gewicht alleine schon stabil. Ich müsste mich schon über den Tisch lehnen und aktiv dagegendrücken, um sie zu bewegen. Und ich möchte hier noch positiv hervorheben, dass das Wackeln des Bildschirms, wenn er auf der Ablage steht, dadurch nicht verstärkt wird.
Preis: 59,99 Euro

Schublade
Die Schublade ist optisch hübsch verbaut, mit einer Front aus echtem Walnussmassivholz, sodass sie elegant mit der Tischplatte verschmilzt. Innen ist sie mit vier verschieden großen Filzfächern ausgekleidet, die das Organisieren von Unterlagen oder Schreibuntensilien erleichtern. Zwar ist die Schublade recht flach, doch bietet sie genügend Platz für eine Tastatur plus Maus oder auch Tablet bzw. schmales Notebook. Sie schließt zudem sehr leise. Einziges Problem: Wenn man nicht aufpasst, kann es passieren, dass man im Sitzen mit dem Oberschenkel die Schublade ungewollt öffnet.
Preis: 84,99 Euro

Kabelmanagement-Ablage
Versteckt im hinteren Teil unter der Tischplatte hängt die Kabelmanagement-Ablage aus schwarzem Metall. Der Rücken ist mit Filz ausgekleidet und durch die Öffnungen rundherum kann man von allen Seiten Kabel zuführen. Hier ist genug Platz für eine längere Mehrfachsteckdose mit zehn Steckplätzen oder auch für eine breite mit doppelten Steckreihen. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Filzauskleidung auch am Boden angebracht wäre. Dann würden die Kabel und Steckdosen beim Verlegen nicht so laut gegen das Metall schlagen.
Preis: 39,99 Euro

PC-Halterung
Was ich nicht ausgiebig testen konnte, ist die PC-Halterung, da ich nur mit Laptop arbeite. Allerdings wirkt sie sehr stabil und wackelt kaum, wenn ich sie bewege. Sie sieht schick aus, fügt sich gut ins Gesamtbild des Tisches inklusive Zubehör ein und fällt kaum auf. Man kann sie nach Belieben links oder rechts und auch unterhalb oder seitlich vom Tisch montieren. Die Halterung an sich ist aus Metall, ein PC würde dann auf einer Holzplatte stehen. Diese ist großzügig bemessen und dürfte also für alle herkömmlichen PC-Varianten ausreichend Platz bieten. Man kann die Höhe zwischen 31,5 und 45,5 Zentimetern in sieben Schritten anpassen. Allerdings bietet die Halterung nur Halt von unten durch die Holzplatte und von einer Seite durch ein Tischbein. Lediglich ein Fixierband soll den PC zusätzlich vor dem Herunterfallen schützen. Ob das in der Praxis ausreicht, kann ich leider nicht beurteilen. Ich wäre mit einer Begrenzung oder Kante in irgendeiner Form von einer anderen Seite auf jeden Fall beruhigter, wenn ich dort einen teuren PC draufstellen möchte.
Preis: 59,99 Euro
Kostenlose Geschenke gibt’s auch dazu
Wenn du dir den Vernal Core3 bestellst, gibt es automatisch noch kostenloses Zubehör dazu. Da wären ein gebrandeter Untersetzer aus Holz, ein ebenfalls gebrandeter Kabelkanal aus schwarzem Metall, diverse Kabelbinder aus Silikon oder Klett (auch klebend) und – was ich am besten finde – ein magnetischer Kabel-Organzier passend zur Gestellfarbe.

Unter dem Kabelkanal verschwindet die Steuerbox samt der Kabel, die links und rechts von den Tischbeinen herführen. Mit selbstklebenden Kabelbindern kannst du zusätzlich herunterhängende Kabel unter dem Tisch fixieren, sodass sich alles an die Tischplatte anschmiegt. Die beiliegenden Silikon- oder Klettkabelbinder bündeln die Kabel auf dem Weg zum Bildschirm, PC, Laptop oder zur Steckdose.

Und mit dem magnetischen Kabel-Organizer kannst du einzelne Kabel sogar an allem, was aus Metall ist, entlangführen und vorübergehend fixieren. Ein simples Design, doch sehr effektiv: ein quadratisches Stück Plastik mit vier kleinen Magneten und Lücken dazwischen, in die ein Kabel passt. Wirklich einfach und genial gedacht!

Was ich mir nur noch gewünscht hätte, wäre ein simpler Haken unterm Tisch, um zum Beispiel eine Tasche aufzuhängen. Vor allem für den Einsatz im Büro wäre das interessant, aber auch zu Hause habe ich diesen Zusatz an meinem privaten Schreibtisch lieben gelernt. Doch das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Denn bei den vielen Zugaben kann man sich eigentlich nicht beschweren.
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Fazit
Mit allem Drum und Dran kostet der Vernal Core3 mit seiner wuchtigen 1,80 x 0,80 Meter Vollholzplatte aus Walnuss schlappe 1.600 Euro. Ohne Zubehör kostet er im aktuellen Sommerschlussverkauf nur noch 1.280 Euro. Mit unserem Rabattcode inside6P gibt es dazu sechs Prozent Rabatt. Auch wenn ich nicht alles an Zubehör brauche (zum Beispiel keine PC-Halterung), würde ich doch nicht auf die Schreibtisch- und die Kabelmanagement-Ablage verzichten wollen, weil sie mich sowohl optisch als auch funktionell überzeugt haben. Ich für meinen Teil kann sagen: Es lohnt sich! Wer viel im Homeoffice arbeitet und Wert auf ein schickes und aufgeräumtes Heimbüro legt, der wird an dem Vernal Core3 sicherlich seine Freude haben.
Vorteile des Vernal Core3:
- Edle Optik
- angenehme Oberfläche
- geräuscharmes Hoch- und Runterfahren
- kostenloses Zubehör
- zahlreiche Möglichkeiten für Kabelmanagement
Nachteile des Vernal Core3:
- Position der Schublade
- Bildschirm auf Ablage wackelt
- hochpreisiges Zubehör

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